Zur Urnahrung gehören Wildpflanzen als Wildkräuter, Getreidegräser und ebenso die zum Verzehr geeigneten Mikroalgen wie Spirulina und Chlorella. Urnahrung ist besonders reich an Chlorophyll.
Bereits vor 4.000 Jahren wurden in China bestimmte Algen als Gesundheitskost verwendet. Die Azteken verwendeten die Spirulina-Algen aus dem Texcoco-See, um sonnengetrocknete kleine Kuchen zu backen. Noch heute wird dies vom Kanembu-Stamm am afrikanischen Tschad-See praktiziert. Die Kuchen werden dort auf dem Marktplatz als Suppenwürfel zum Kochen angeboten. Die Kinder dieses alt eingesessenen Stammes zeigen keinerlei Merkmale von Unterernährung, während im übrigen Afrika Unter- / Mangelernährung weit verbreitet ist.
(Mikro)Algen stehen nicht nur am Anfang der Evolution, am Anfang des Lebens auf der Erde, sondern auch am Anfang der gesamten Nahrungskette. Sie sind also im wahrsten Sinne UR-NAHRUNG.
Fest steht, dass keine anderen Lebensmittel eine derartige Vielfalt an Vitalstoffen aufweisen wie bestimmte Mikroalgen. Vor allem die Süßwasser-Algen Spirulina und Chlorella sowie die AFA-Alge (lat: aphanizomeon flos-aqua) sind für die menschliche Ernährung von Bedeutung.
Verfasst von raibuen 
